Allergierisiko – eine Frage der Vererbung
Die Neigung, an einer Allergie zu erkranken, ist vererbbar. Wenn bereits ein Familienmitglied (Eltern oder Geschwister) an einer Allergie leidet, steigt das Risiko des Kindes.
Ein erhöhtes Allergierisiko bedeutet nicht, dass Ihr Baby später in jedem Fall eine Allergie bekommen wird. Mit der richtigen Ernährung und anderen Vorsorgemaßnahmen können Sie das Allergierisiko Ihres Babys reduzieren.
Sprechen Sie am besten mit Ihrem Kinderarzt. Denn je eher Sie wissen, ob Ihr Kind allergiegefährdet ist, desto früher können Sie geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen.
Eine sogenannte Familienanamnese, bei der Ihr Kinderarzt alle wichtigen Informationen mit Blick auf Allergien sammelt, ist gegenwärtig die beste Methode zur Vorhersage des Risikos für eine allergische Erkrankung. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt. Zur Vorbereitung auf das Gespräch haben wir einen Fragebogen für Sie erstellt, den Sie hier herunterladen können.
HA-Nahrungen reduzieren das Risiko
Hypoallergene (HA-)Säuglingsanfangsnahrungen zeichnen sich durch allergenarmes Eiweiß aus. Dieses Eiweiß wird durch einen besonderen Prozess in kleine Bausteine gespalten und verliert so weitestgehend seine allergieauslösende Wirkung.
Wichtig: Seien Sie konsequent
Haben Sie sich einmal für die hypoallergene (HA-)Ernährung Ihres Babys entschieden, ist es wichtig, in den ersten 6 Lebensmonaten konsequent dabei zu bleiben. Schon kleinste Mengen Säuglingsmilchnahrung mit normalem, nicht gespaltenem Eiweiß können zu einer Sensibilisierung führen und so die Vorteile der allergenarmen Ernährung gefährden.