Wann soll ich mein Kind stillen? Sollte ich einen bestimmten Rhythmus einhalten oder darf es trinken wann es möchte? Mein Kind meldet sich meistens schon nach 1,5 bis 2 Stunden wieder ist das normal?
Stillen Sie ihr Kind nach Bedarf, d.h. immer wenn es Hunger hat. Sie erkennen Babys Hunger daran, dass es unruhig ist, die Zunge heraus streckt und an seinen Händchen leckt und saugt. Die meisten Babys machen auch durch schmatzende Geräusche auf sich aufmerksam.
Wie lange darf mein Kind an einer Seite trinken?
Solange Ihr Kind wirklich an der Brust trinkt (und nicht nuckelt) sollte es solange trinken dürfen, wie es möchte. So stellen Sie sicher, dass ihr Baby genug trinkt und die Milchbildung ausreichend angeregt wird.
Muss ich beim Stillen einen bestimmten Ernährungsplan einhalten?
Während der Stillzeit benötigt eine Frau deutlich mehr von bestimmten Nährstoffen, schließlich wird mit der Muttermilch zusätzlich das Baby ernährt. Genießen Sie daher eine abwechslungsreiche, möglichst vollwertige und ausgewogene Ernährung, d.h. vor allem viel Obst und Gemüse, reichlich Kohlenhydrate, täglich ca. 2 bis 3 Portionen Milchprodukte, Fleisch und Wurst je ca. zweimal pro Woche und Fisch mindestens einmal pro Woche.
Mein Kind schläft immer schon nach der ersten Seite ein, meldet sich dann aber nach kurzer Zeit wieder, weil es noch Hunger hat. Ist das normal?
Da das Saugen an der Brust für Ihr Kind sehr anstrengend ist, ist es vor allem in den ersten Lebenswochen völlig normal, dass es an der Brust einschläft. Gerade zu Beginn der Stillzeit ist es jedoch sehr wichtig beide Seiten zu stillen, denn damit kurbeln Sie zum einen die Milchbildung an, beugen aber auch Milchstau vor.
Wie stille ich ab? Wie funktioniert das Zufüttern?
Abstillen bedeutet im besten Fall das langsame Entwöhnen Ihres Babys von der Muttermilch. Unabhängig davon, ob das Abstillen von Ihnen oder Ihrem Baby ausgeht, ein allmähliches Abstillen ist für Sie beide einfacher und weniger belastend. Möchten Sie mit dem Abstillen beginnen, empfiehlt es sich, dies als einen allmählich verlaufenden Prozess zu planen. Beginnen Sie damit, zunächst eine Stillmahlzeit zu ersetzen, um Ihr Baby langsam an das Fläschchen zu gewöhnen.
Funktioniert der so genannten „Wehencocktail“ wirklich?
Eine Studie der Stuttgarter Frauenklinik Berg hat tatsächlich die Wirksamkeit des Wehencocktails zur Geburtseinleitung nachgewiesen. Allerdings sollte er nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt oder der Hebamme eingenommen werden.
Ist Haptonomie als Geburtsvorbereitung zu empfehlen?
Grundsätzlich ist es zu empfehlen, dass sich werdende Eltern gut auf die Geburt Ihres Kindes vorbereiten. Welche Art der Vorbereitung sinnvoll ist, ist individuell verschieden.
Wann muss ich meinen Arbeitgeber informieren?
Das ist allein Ihre Entscheidung. Per Gesetzgebung ist eine Frau nicht verpflichtet, auf die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft wahrheitsgemäß zu antworten. Hier gibt es lediglich zwei Ausnahmen: Wenn Gefahr für das Baby besteht (Umgang mit Blut, Chemikalien o.ä.) und wenn für die Schwangerschaftsvertretung eine erhebliche Einarbeitungszeit erforderlich ist. In diesen Fällen gilt eine frühzeitige Meldepflicht.
Bin ich vor Röteln geschützt?
50 % aller gebärfähigen Frauen sind weder geimpft noch je an Röteln erkrankt. In diesem Falle sind keine Antikörper gegen Röteln vorhanden.
Ich war bei der Zeugung nicht ganz nüchtern...
In den zwei Wochen, die von der Zeugung bis zum Ausbleiben der Regel vergehen, wandert die befruchtete Eizelle durch den Eileiter in die Gebärmutter. In dieser Zeit ist sie noch nicht mit dem Blutkreislauf der Mutter verbunden. Deshalb können ihm Medikamente, Alkohol und andere Substanzen keinen Schaden zufügen. Falls sie aus irgendeinem anderen Grund beschädigt wurde, geht sie fast immer mit der Periode ab.

